Airvisto
Vionair


Problematik durch Stadttauben

Verwilderte Haustauben bevölkern unsere Städte in grossen Scharen.

 

Wohngebäude, Lichthöfe, Balkone, Dachterrassen, sowie historische Gebäude, Denkmäler, Mauer- und Fenstersimse sind beliebte Treffpunkte und Nistplätze großer Taubenpopulationen.


Die Tauben sind durch Fütterung und Aufnehmen von Müll oft fehlernährt und krank. Da ihnen Sandbäder zur Gefiederreinigung fehlen, tragen sie oft Unmengen von Parasiten mit sich.

Problematik durch Stadttauben

Schäden

 

Die unangenehmen Folgen sind - neben Lärm und Schmutz - Beschädigungen an Stein und Metall. Taubenkot enthält agressive Salpetersäure, die den Verfall von Fassaden und Ornamenten immens beschleunigt. Die Exkremente begünstigen die Entstehung von Hausschwamm und fördern die Ansiedlung von Pilzen, die das Mauerwerk zerstören.

 

Bewohner in der Nähe von Taubenplätzen klagen über die Geruchsbelästigung durch den übel riechenden Taubenkot. (In Deutschland haben Gerichte wegen Taubenbefall Miet-Minderung um 8% anerkannt.)

 

Tauben verstopfen durch Federn, Kot und Nistmaterial Dachrinnen und Abflüsse und können so Wasserschäden hervorrufen. Eine Taube produziert im Jahr etwa 6 Pfund Nasskot!

 

 

Schäden durch Stadttauben

Gesundheitsgefahren:

 

Tauben sind nicht nur eine Hygienegefahr, sie übertragen eine ganze Reihe Krankheiten:

 

Sie können Tuberkulose, Hirnhautentzündung, Gehirnentzündung, Paratyphus, Salmonellose, Cryptococcis, Newcastle, Histoplasmose, sowie die Ornithose verbreiten. Die Erreger werden vor allem durch das Einatmen von kontaminiertem Kotstaub aufgenommen.

 

Menschen mit geschwächtem Immunsystem können von Pilzerkrankungen wie Aspergillose und Candidose befallen werden.

 

 

Stadttauben übertragen Parasiten wie Wanzen, Milben und Zecken. Im Umfeld der verwilderten Haustaube tummeln sich Mottenlarven, Brot- und Mehlkäfer, der Speckkäfer und Bücher- bzw. Staubläuse.

 

Die Gefahr durch Taubenkot wird oft verharmlost oder gar nicht erkannt. Kranke, Kinder und ältere Menschen sollten zur Vorsicht den Kontakt mit Tauben und deren Ausscheidungen meiden.

 

Wenn unsere Mitarbeiter z.B. einen Dachboden von Taubenhinterlassenschaften räumen, tragen sie komplette Schutzkleidung und Atemschutz. Es ist sinnvoll, vor der Installation einer Citygard-Anlage die von Tauben frequentierten Bereiche gründlich zu reinigen, um die Tauben zuverlässig fernzuhalten und Menschen und Gebäude vor Schaden zu bewahren.

 

Falsche Behauptung: „Von Tauben geht keine grössere Gesundheitsgefährdung aus als von anderen Tieren“  


Das stimmt so nicht. Bei Tauben wurden bis heute insgesamt 70 verschiedene humanpathogene Krankheitserreger nachgewiesen. 
  

Aktueller Bericht aus der Animal-Health-Online: Pilz aus Taubenkot kann das Zentralnervensystem infizieren

 

New York - Forscher des Albert Einstein College of Medicine haben nachgewiesen, dass bei amerikanischen Stadtkindern ein Pilz weit verbreitet ist, der Infektionen im Zentralnervensystem verursachen kann. Mit dem so genannten Cryptococcus neoformans sind 70 Prozent der über Fünfjährigen infiziert. Zwischen zwei und fünf Jahren liegt die Infektionsrate bei 50 Prozent.

 

Tauben scheiden den Pilz mit ihrem Kot aus. Die Infektion erfolgt dann durch das Einatmen.

Das könnte bedeuten, dass alle Kinder im städtischen Bereich der Gefahr einer Infektion ausgesetzt sind. Laut Goldman seien die Langzeitfolgen einer Infektion derzeit nicht bekannt. "Unsere Ergebnisse zeigen jedoch, dass diese Infektion durch ihre weite Verbreitung eine mögliche Ursache für häufige Kinderkrankheiten ist. Unser nächstes Ziel
ist die Erforschung der akuten Infektion und der Möglichkeiten zu ihrer Bekämpfung."

  © Airvisto GmbH 2014 powered by xeetron